Kinderkrebshilfe in Rostock

Projekte

Elternwohnung in Rostock - Schweriner Straße 20c

Unsere Elternwohnung verfügt über drei Zimmer mit je einem Doppelbett, Telefon und einem Fernsehgerät. Für alle Zimmer steht ein Gemeinschaftsbad mit Dusche/ WC sowie ein separates WC zur Verfügung. Eine Waschmaschine und ein Wäschetrockner können von den Gästen gemeinschaftlich genutzt werden. Darüber hinaus kann man bei uns kochen, reden, aber auch entspannen, spielen und sich intensiv mit anderen Betroffenen austauschen.

Die Elternwohnung ist nur wenige Gehminuten von der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik Rostock entfernt und erspart den betroffenen Eltern aus dem Umland die oft zeitraubenden und teuren Hin- und Herfahrten.
Die Übernachtung in unserer Elternwohnung kostet 16,00 € pro Tag.

Die Elternwohnung und das im gleichen Haus befindliche Büro sind der Mittelpunkt unseres Vereinslebens.
Ob Sie und Ihre Familie hier übernachten oder sich für Gespräche, Begleitung oder Informationen bei uns einfinden – unsere Tür steht immer offen.

Mutperlen

Unser Verein finanziert u. a. folgendes Projekt:

Mutperlen-Kette - das ist die aufgefädelte Krankengeschichte als Belohnung und als Erinnerung.
"Mutperlen" ist ein bundesweites Projekt der Deutschen Kinderkrebsstiftung und wird in den örtlichen Elterngruppen zugunsten krebskranker Kinder umgesetzt: jede therapeutische Maßnahme und jedes Ereignis während der Therapie auf der kinderonkologischen Station wird mit einer bestimmten Mutperle belohnt, die genau diesen Eingriff symbolisiert und sichtbar macht.
Diese bunt gefädelte Perlenkette begleitet die krebskranken Kinder und Jugendlichen "als roter Faden" über die gesamte Behandlungszeit. Sie ist wie ein Tagebuch, das am Ende der Behandlung eine eigene Geschichte erzählt.
Die Patenschaft für die zusätzlichen „Rostocker Perlen“ hat eine verwaiste Mutter übernommen. Diese Mutter hat gemeinsam mit ihrem erkrankten Sohn, seiner Schwester und anderen Müttern viele Perlen noch zusätzlich entworfen. Die krebskranken Kinder und Jugendlichen können nun zu den Standard-Perlen auch noch die neuen Perlen für die Entlassung oder für besonderen Mut erhalten.

Galerie

Musiktherapie

Jana-Christin Walter ist seit 2008 als Musiktherapeutin auf der Kinderonkologie des Universitätsklinikums Rostock tätig. Dort arbeitet sie einmal in der Woche mit allen Kindern der Station, mit oder ohne Anwesenheit eines Elternteils. Dabei liegt der Schwerpunkt der musiktherapeutischen  Arbeit in der psychosomatischen Begleitung oft schwerwiegender Krankheitsverläufe und reicht von Wahrnehmungsübungen (Klangbett, Körpertamburina) über Improvisation auf vielen Instrumenten (Klavier, Percussionsinstrumenten, Gitarre) Gesang und schöpferischem Spiel bis hin zu musikmedizinischer Phonophorese (Arbeit mit Stimmgabeln) und Klangschalentherapie. 

Ziel ist einerseits die Förderung der Regulationsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen mittels musikalischer Entspannungstherapie sowie die Erfahrung und Entfaltung größtmöglicher Kreativitätspotentiale.

Dieses Angebot wird ausschließlich vom Verein zur Förderung krebskranker Kinder e.V. finanziert und wird sowohl von den kleinen und größeren Patienten als auch von deren Eltern sehr gern angenommen und als besonders positiv empfunden.

Gesprächsgruppen

Wir bieten seit Januar 2015 betroffenen Eltern in monatlichen Gesprächsrunden unter dem Namen „Wellenläufer“ und verwaisten Eltern unter dem Namen „Wolkenreiter“ eine zusätzliche Möglichkeit, sich unter professioneller Begleitung auszutauschen.
Neben den individuellen Gesprächsangeboten organisieren wir auch für beide Elterngruppen gemeinsame kulturelle und sportliche Aktivitäten.

Wellenläufer

In einem entspannten Rahmen können die betroffenen Eltern über ihre Ängste, Gefühle, Alltagsherausforderungen und über ihre bisher erlebte Zeit auf der Kinderonkologie sprechen.
Wir bieten den Familien bei den monatlichen Treffen verschiedene Vorträge und auch kreative Möglichkeiten an, um miteinander ins Gespräch zu kommen oder sich untereinander besser kennen zu lernen. Gerne geben wir auch Informationen zur späteren Nachsorge an die Familien weiter.
Unsere Elternrunden laden auch zum Innehalten und zum Vorwärtsschauen ein.

Wolkenreiter - Verwaiste Eltern

Auch nach dem Tod eines Kindes sind wir für unsere trauernden Eltern da.
Die Familien können uns jederzeit ansprechen, um Unterstützung für die Verarbeitung des Verlustes um ihr verstorbenes Kind zu finden.
In den monatlichen Treffen finden die verwaisten Eltern mit professionellen Gesprächspartnern genügend Zeit und Raum, um über ihre Trauer zu sprechen.

In jedem Jahr findet am zweiten Sonntag im Dezember, das „Weltweite Kerzenleuchten“ statt. An diesem Tag gedenken weltweit Angehörige und Freunde ihrer verstorbenen Kinder, Schwestern, Brüder, Enkel und Enkelinnen.

Auch geben wir unseren verwaisten Familien im Dezember die Möglichkeit, an einem besonders schönen Abend zusammen zu sein, um ihrer verstorbenen Kinder zu gedenken.

Bauprojekt im Jahr 2017

Eltern - Kind - Haus – ein zweites Zuhause auf Zeit

Wir be­treten Neu­land! Unserem Verein steht das wohl größte Pro­jekt un­serer bis­he­rigen Ver­eins­ge­schichte bevor: der Neubau eines Eltern-Kind-Hauses.  

Dieses Elternhaus wird fünf Zimmer mit bis zu 13 Übernachtungsmöglichkeiten für die betroffenen Familien anbieten und soll ein gemütliches „Zuhause auf Zeit“ für Stunden, Tage oder Wochen werden. Die Appartements sollen funktional und freundlich eingerichtet werden. Entsprechend der Satzung unseres Vereins stellen wir den Familien mit krebskranken Kindern diese Zimmer zur Verfügung.

Sie können hier während der stationären Behandlung ihrer Kinder wohnen, zur Ruhe kommen und vor allen Dingen ganz nah bei ihren Kindern sein, denn der Standort unseres geplanten Eltern-Kind-Hauses befindet sich in unmittelbarer Nähe der Universitäts-Kinder- und Jugendklinik Rostock.

Mit diesem Haus möchten wir das Leben von krebskranken Kindern und ihren Familien leichter, bunter und hoffnungsvoller machen. Unser Ziel ist es auch, eine angenehme Atmosphäre für das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch eigener Erfahrungen mit der Krebserkrankung des Kindes zu schaffen.

Der Neubau soll viel Raum für Begegnung und Bewegung bieten. In der Gemeinschaftsküche kann gekocht, gegessen und über den Tag, die Therapien, die Sorgen und die Ängste miteinander gesprochen werden.

Unser Eltern-Kind Haus wird der neue Mittelpunkt unseres umfangreichen Vereinslebens mit vielfältigen Freizeit- und Betreuungsangeboten sein. Dazu zählen u.a. auch kreative Nachmittage, Gesprächsrunden, Elterngruppen, die Geschwisterbetreuung und die Wochenendfreizeiten. Er­gän­zend zu un­seren bis­he­rigen Aktivitäten sollen am neuen Standort auch Spiel- und ­ frei­zeitpäd­ago­gi­sche An­ge­bote für die betroffenen Kinder, Ge­schwis­ter­ und deren Fa­mi­lien gemacht werden.

Sie er­mög­li­chen, in den Nach­mit­tags­stunden so­wohl ihren in­di­vi­du­ellen In­ter­essen als auch den Grup­pen­an­ge­boten nach­zu­gehen. Für einige unserer Kinder und Jugendlichen, aber auch für Eltern und Großeltern kann es wichtig und sehr hilfreich sein, die schwierige Zeit der Erkrankung, oder aber im schlimmsten Fall die Auseinandersetzung mit Trauer und Verlust mit anderen Betroffenen zu teilen. Deshalb ist es für uns selbst­ver­ständ­lich, dass unser Haus ge­schützte Be­reiche zum Weinen und Trauern bietet. Damit ist es nicht nur ein An­lauf­punkt, son­dern auch Stütz­pfeiler für alle Be­trof­fenen.

Das Büro des Vereins ist in den Komplex mit einbezogen. So ist für die Eltern von krebskranken Kindern jederzeit ein Ansprechpartner erreichbar.

Das Elternhaus – geplante Eröffnung 2018

  • Entfernung von der kinderonkologischen Station 10 Minuten Fußweg
  • Spielzimmer, Spielplatz und Bastelraum, Fahrräder
  • 5 Appartements
  • eine große Gemeinschaftsküche - ausgestattet mit allen notwendigen Geräten
  • ein Gemeinschaftsraum mit Platz für ein gemütliches Beisammensein, für Spiele, zum Lesen oder Fernsehen
  • eine große Terrasse
  • Außengelände für Sport, Spiele und Erholung

Vereinshaus

Zu unseren Aufgaben und Zielen gehören u.a.

  • Sitz des Vereinsbüros
  • Betrieb und Leitung des Elternhauses
  • Gespräche und Begleitung
  • Nachsorge und Betreuung
  • Organisation von Freizeiten für kranke Kinder, ihre Geschwister und deren Eltern
  • Unterstützung der Familien
  • Öffentlichkeitsarbeit

Stellen Sie sich unser Eltern-Kind Haus als ein barrierefreies, lichtdurchflutetes und farbenfrohes Haus vor, dessen gemütliches Ambiente zum Reden, Austauschen und Entspannen einlädt.

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